Schon wieder ist ein Monat vorbei! Schon wieder ein Jahr…
Ich habe dieses Jahr mit euch allen sehr genossen. Ganz sicher, werde ich euch nicht vergessen. Sicher sitze ich einmal alt und grau in meinem Sessel und erzähle meinen Urenkeln: „Ja, wisst ihr, damals in Parchim….!“ Hihi, ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen! Ich erinnere mich gerne an die Gespräche mit euch, an alles was wir erlebt haben, an lustige Momente, aber auch daran, wenn mal Tränen getrocknet und Streit geschlichtet werden musste.
Es war für mich jedesmal ein riesiges Geschenk, wenn sich jemand von euch für Jesus interessiert hat, wenn Fragen kamen oder wenn jemand endeckt hat, dass er von Gott unheimlich geliebt ist. Mein Herz hat Jubelsprünge gemacht, wenn ihr kamt und wissen wolltet, was Gott zu einer bestimmten Sache sagen würde oder wenn ihr mir erzählt habt, was ihr mit Jesus erlebt habt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich euch vermissen werde.
Ich hab in den letzten Tagen oft gedacht: „Was sag ich zum Schluss?“ Ich könnte euch soooo viel sagen, aber ich beschränke mich mal auf die Verse aus dem Philipperbrief 3, 12-16:
12 Mir ist klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe, das ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setzte alles darn, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre. 13 Wie gesagt, liebe Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. 14 Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. 15 Wir alle, die wir schon auf dem Weg zum Ziel sind, wollen uns so verhalten. Wenn ihr in dem einen oder anderen Punkt nicht meiner Meinung seid, wird Gott euch noch Klarheit und Einsicht schenken. 16 Doch an dem, was ihr schon ergriffen habt, müsst ihr auf jeden Fall festhalten. Bleibt nicht auf halbem Wege stehen!
Ich finde das, was Paulus hier schreibt, einerseits total herausfordend und andererseits voll ermutigend. Paulus selbst sagt, dass er noch nicht vollkommen ist. Er, von dem so viele gute Briefe stammen, er ist noch nicht perfekt! Er hat das Ziel noch nicht erreicht. ABER: Er will seine ganze Kraft hineinstecken, um den Preis zu erlangen: das Leben in der Herrlichkeit Gottes. Warum will er dazu seine ganze Kraft aufwenden? Weil er von Gott, durch Jesus Christus, dazu berufen ist! Darum will Paulus Jesus immer mehr kennenlernen, sein Leben so ausrichten, dass es nach Gottes Willen ist. „Wir sind schon auf dem Weg zum Ziel“, sagt Paulus, „darum wollen wir uns auch so verhalten“. Und weil wir noch nicht alles wissen, dürfen wir vertrauen, dass Gott uns Klarheit und Einsicht schenkt. Was wir wissen, daran wollen wir aber festhalten! Dass, was wir schon ergriffen haben, dass lassen wir nicht wieder los. Nein, wir schauen auf das Ziel, das vor uns liegt und bleiben nicht auf halbem Weg stehen! Bleibt dran! Schaut immer wieder auf Jesus! Richtet euch nach ihm aus! Dass ist mir wichtig. Dass wollte ich euch gerne noch einmal sagen!
Liebe Grüße Eure Miri
Nadine sagte,
Juli 16, 2008 um 5:39
Hallo Miri,
da ich bei eurem Abschied nicht in Parchim sein konnte, halt auf diesem Wege.
Ich wünsche dir Viel Glück und viel Segen auf allen Wegen, bei Sonne und Regen. – vor allem aber auch neue Kraft für dein Studium
Ich bin mir sicher, man hat sich nicht zum letzten Mal gesehen.
lieben Gruß