Vor kurzem hat Conny mir ein Stöckchen zugeworfen. Das funktioniert folgendermaßen:
1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf an fünf Blogger weiter.
Ganz ehrlich. Ich habe schlecht ein Buch aus nächster Nähe nehmen können, weil das nächste Buch stand im Bücherregal und da stehen normalerweise mehrere Bücher. Sprich ich musste mir eins aussuchen. Ich habe die Biographie von Hudson Taylor genommen. Ich habe sie vor zwei Jahren gelesen. Der Untertitel lautet: „Ein Mann der Gott vertraute“. Hudson Taylor wurde 21. Mai 1832 geboren. Er wuchs in England auf. Er hatte Jesus sehr lieb und glaubte, dass es sein Auftrag wäre, nach China zu gehen um den Menschen dort von Jesus zu erzählen. Hudson Taylor lebte sein Leben in absoluter Abhängigkeit von Gott. Er bat nie um Spenden für seine Missionsarbeit. Er wartete und wenn er etwas brauchte, so betete er. Außerdem war es auch eigenartig für die damalige Zeit, dass er chinesische Kleidung trug und sich der chinesischen Kultur anpasste. Das war für die Missionare damals nicht üblich. Die nächsten Sätze in diesem Buch, S. 123, berichten davon, wie er mit sich ringt, ob er in seiner Situation einer Frau einen Heiratsantrag machen darf, oder ob er lieber unverheiratet bleiben sollte.
„Es waren vor allem Mr. Bergers Gaben, durch die der Herr seine Bedürfnisse deckte. Wer konnte voraussagen, daß es weiter so blieb? Auf keinen Fall durfte er sich darauf verlassen. Was würden Maria und jene, denen sie anvertraut war, zu einem Leben aus Glauben in China sagen, Glauben sogar für das tägliche Brot?“
Später heiratet er seine Maria. Aber in diesem Moment hat er Zweifel. Solange nur er sich auf Gott verlässt, macht es ja nichts, wenn es ihm schlecht geht, weil Gott mal nicht für das gesorgt hat, was er braucht. Aber kann er so ein Leben einer Frau zumuten? Die Zweifel beschäftigen ihn sehr. Obwohl er eigentlich immer versorgt wurde. Das ist doch bei uns auch oft so, oder?! Gott hat mein Leben wunderbar geführt und tut es, aber manchmal kommen mir Zweifel ob das so weitergeht. Da kann ich Hudson Taylor sehr gut verstehen. Und andererseits finde ich es sehr bewundernswert, wie verantwortungsbewusst er ist. Hudson Taylor macht sich wirklich Gedanken, bevor er in eine Beziehung hineinrennt. Das finde ich sehr gut.
Die Biographie ist echt super! Ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen. Schaut doch mal rein und lass euch von der etwas alten Sprache nicht abschrecken!
Ich werfe das Stöckchen weiter an: Michel, Michu in Afrika, Mila, Mika und Petra!
Rohrweb » Stöckchen sagte,
April 23, 2008 um 5:14
[...] Miri hat mir heute ein Stöckchen zugeworfen und da wir heute frei haben und ich so wieso grad nur [...]