SSK

SSK- Drei Buchstaben. Grosse Überschrift. 

Schulungs- und Strategiekonferenz für Hauptamtliche auf St. Chrischona. In der vergangenen Woche hat sie wieder stattgefunden. Über dreihundert Mitarbeiter des Chrischonawerkes kamen zusammen. 

Was das mit mir zu tun hat? Stimmt ich bin ja noch am studieren. Aber dieses Jahr durfte der Abschlussjahrgang vom TSC (Theologischen Seminar St. Chrischona) auch an der SSK teilnehmen. Und so kam es, dass ich einige Vorträge besucht habe. 

Der Schwerpunkt lag auf den “Visionstexten”. Letztes Jahr wurde den Leitenden der Pilgermission zwei Texte aus der Bibel besonders aufs Herz gelegt. Das war zum einen Jesaja 61, 1-3 und zum anderen 1. Petrus 2,9. Damit ihr diese Texte nicht nachschlagen müsst: 

                Jesaja 61,1-3

1 Der Geist Gottes, des HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu predigen, den Gebundenen Öffnung der Kerkertüren ;2 zu predigen ein Gnadenjahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Traurigen;3 zu achten auf die Traurigen in Zion, daß ich ihnen Schmuck für Asche, Freudenöl statt Traurigkeit und Feierkleider statt eines betrübten Geistes gebe, daß sie genannt werden «Eichen der Gerechtigkeit», eine «Pflanzung des HERRN» zu seinem Ruhm.

und 1. Petrus 2,9:

 9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündiget, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat,

Ich weiss nicht, was du denkst, wenn du das jetzt so liest. Ich dachte ich denke die nächste Zeit mal bewusster über diese Texte nach und dann schreib ich dir, was mir so für Gedanken dazu gekommen sind. Wenn dir etwas dazu einfällt, dann schreib`s doch in den Kommentar unten.  

Eins weiss ich: Ich möchte, dass diese Texte in mein Leben sprechen. Und zwar schon einfach deshalb, weil sie aus der Bibel sind. Und ich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist. Durch sie darf ich Gott besser kennenlernen und er zeigt mir durch die Bibel seinen Plan für uns Menschen.

Das solls mal sein für heute. Bis bald 

Eure Miri

Oktober

hallo ihr lieben. Schon lange habe ich mich nicht gemeldet. Hier ist einfach zu viel los. Und wenn ich den ganzen Tag voll hatte, dann fällt mir oft nicht ein, was ich abends noch schreiben könnte. 

Ich bin wieder voll im studieren angekommen. Lernen, Ausarbeitungen schreiben, auf Prüfungen vorbereiten…. Ausserdem treffe ich ständig Freunde und hab hier eine enge Lebensgemeinschaft. Auch das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch. 

Dieses Wochenende kommt meine Schwester zu Besuch. Und gleich hole ich Freunde vom Flughafen ab. Morgen werde ich einen Ausflug an den Rheinfall in Schaffhausen machen. Das Wetter soll ja gut werden habe ich gehört. 

Leider hatte ich in der letzten Woche eine Erkältung. Da hab ich zwei Tage mein Zimmer gehütet. Jetzt geht´s wieder aufwärts. Bin gespannt, was ihr so macht. Schreibt doch kurz ins Gästebuch. 

Gerade fällt mir ein, dass ich euch mal von unserem Gebetskreis hier erzählen könnte oder auch von dem Bibellesekreis. Ja, es gibt doch einiges zu erzählen. Wahrscheinlich ist es einfach so viel, dass ich mich gar nicht entscheiden kann. 

Aber für heute muss das mal reichen. Ich fahre jetzt an den Flughafen. Bis bald mal wieder 

Eure Miri

Schwedenbilder

Schweden Südküste Trelleborg

Schweden Südküste Trelleborg

Hier kommen nun endlich ein paar Bilder von unserem Schwedenurlaub! Ich habs echt megagenossen. Hier waren wir für die erste Nacht in Südschweden direkt am Meer und haben Strand und Wellen genossen.

Dalsland, 40km am See entlang

Dalsland, 40km am See entlang

Wir hatten einfach ständig wunderschönes Wetter und haben es genossen. Ich war echt froh über meine Mütze! Sonnenbrand hatte ich Gott sei dank nie wirklich. Ich hätte nicht gewusst, wie ich den wieder auskuriere.

Kanufahren mit netten Leuten

Kanufahren mit netten Leuten

Wir haben dann auch mal einen Tag ausgesetzt und sind mit zweien, die wir dort auf dem Campingplatz kennengelernt haben auf dem Wasserweg auf Erkundungstour gegangen. War mal noch ne ganz andere Erfahrung. Viel langsamer noch und ruhiger.

Marmelade kochen

Marmelade kochen

Kreativ und lustig war das Essen eigentlich immer, aber der Höhepunkt kam wirklich mit der Marmeladenaktion. Unsere Marmelade war leer und da haben wir beschlossen einfach Himbeeren zu sammeln und unsere eigene Marmelade auf dem Spirituskocher zu kochen. Hat super geklappt und sehr gut geschmeckt!

noch mehr Himbeermarmelade

noch mehr Himbeermarmelade

gemütlicher Abend mit einen Glas Wein

gemütlicher Abend mit einen Glas Wein

Da meine Mama uns eine Flasche Wein mitgegeben hat, konnten wir an einem wunderschönen Abend auf einer der Schären (Inseln) vor Schweden, bei Sonnenuntergang eine “Tasse” Wein geniessen.

mit der Fähre zurück nach Deutschland

mit der Fähre zurück nach Deutschland

Irgendwann hat auch der schönste Urlaub mal ein Ende. Hier sind wir schon wieder auf der Rückreise und können vom Auto aus unsere Fähre bewundern.

Alles in Allem hatten wir wirklich eine ereignisreiche, erholsame Zeit in Schweden. Wir haben viel über Gottes Natur gestaunt. Ich finds total cool zu sehen, wie er sich alles ausgedacht hat und was er für eine kreativität in seine Schöpfung gelegt hat. Wir haben auch erlebt, wie er uns hilft, wenns mal schwierig war (ich denk da zum Beispiel an den einen Fahrradreifen, der innerhalb von einem Tag zweimal geflickt werden musste und wir schon an unseren handwerklichen Fähigkeiten gezweifelt haben.) oder wie wir Menschen kennenlernen durften, mit denen wir wirklich viel Freude haben durften und mit denen wir hoffentlich als gute Freunde in Kontakt bleiben.

Mit Jesus unterwegs zu sein ist einfach super!

Liebe Grüße Eure Miri

Nach langem schweigen…

Hallo liebe Leser!

In den Nachrichten spricht man ja immer von einem Sommerloch. Dieses hat wohl auch auf meinem Blog Einzug gehalten.

Jetzt möchte ich es mal beenden.

Seit zwei Wochen bin ich jetzt wieder in der Schweiz. St. Chrischona hat mich wieder. Mittlerweile habe ich meine restliche Arbeitszeit hier geleistet (90 Stunden) und bin immer noch am eingewöhnen. Hier ist halt doch alles anders als in Parchim….

Nächste Woche sind hier Einführungstage und es geht noch locker zu. Aber ich hab echt noch genug zu erledigen.

Sicher seid ihr ganz gespannt, wie mein Schwedenurlaub war und was ich sonst noch so im Sommer erlebt hab. Davon aber dann ein andermal!

Lg Miri

Abschied im Gemeindebrief

Schon wieder ist ein Monat vorbei! Schon wieder ein Jahr…

Ich habe dieses Jahr mit euch allen sehr genossen. Ganz sicher, werde ich euch nicht vergessen. Sicher sitze ich einmal alt und grau in meinem Sessel und erzähle meinen Urenkeln: „Ja, wisst ihr, damals in Parchim….!“ Hihi, ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen! Ich erinnere mich gerne an die Gespräche mit euch, an alles was wir erlebt haben, an lustige Momente, aber auch daran, wenn mal Tränen getrocknet und Streit geschlichtet werden musste.

Es war für mich jedesmal ein riesiges Geschenk, wenn sich jemand von euch für Jesus interessiert hat, wenn Fragen kamen oder wenn jemand endeckt hat, dass er von Gott unheimlich geliebt ist. Mein Herz hat Jubelsprünge gemacht, wenn ihr kamt und wissen wolltet, was Gott zu einer bestimmten Sache sagen würde oder wenn ihr mir erzählt habt, was ihr mit Jesus erlebt habt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich euch vermissen werde.

Ich hab in den letzten Tagen oft gedacht: „Was sag ich zum Schluss?“ Ich könnte euch soooo viel sagen, aber ich beschränke mich mal auf die Verse aus dem Philipperbrief 3, 12-16:

12 Mir ist klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe, das ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setzte alles darn, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre. 13 Wie gesagt, liebe Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. 14 Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. 15 Wir alle, die wir schon auf dem Weg zum Ziel sind, wollen uns so verhalten. Wenn ihr in dem einen oder anderen Punkt nicht meiner Meinung seid, wird Gott euch noch Klarheit und Einsicht schenken. 16 Doch an dem, was ihr schon ergriffen habt, müsst ihr auf jeden Fall festhalten. Bleibt nicht auf halbem Wege stehen!

Ich finde das, was Paulus hier schreibt, einerseits total herausfordend und andererseits voll ermutigend. Paulus selbst sagt, dass er noch nicht vollkommen ist. Er, von dem so viele gute Briefe stammen, er ist noch nicht perfekt! Er hat das Ziel noch nicht erreicht. ABER: Er will seine ganze Kraft hineinstecken, um den Preis zu erlangen: das Leben in der Herrlichkeit Gottes. Warum will er dazu seine ganze Kraft aufwenden? Weil er von Gott, durch Jesus Christus, dazu berufen ist! Darum will Paulus Jesus immer mehr kennenlernen, sein Leben so ausrichten, dass es nach Gottes Willen ist. „Wir sind schon auf dem Weg zum Ziel“, sagt Paulus, „darum wollen wir uns auch so verhalten“. Und weil wir noch nicht alles wissen, dürfen wir vertrauen, dass Gott uns Klarheit und Einsicht schenkt. Was wir wissen, daran wollen wir aber festhalten! Dass, was wir schon ergriffen haben, dass lassen wir nicht wieder los. Nein, wir schauen auf das Ziel, das vor uns liegt und bleiben nicht auf halbem Weg stehen! Bleibt dran! Schaut immer wieder auf Jesus! Richtet euch nach ihm aus! Dass ist mir wichtig. Dass wollte ich euch gerne noch einmal sagen!

Liebe Grüße Eure Miri

Das Praktikum…

rennt seinem Ende entgegen. Jetzt werde ich nur noch eine Woche hier sein. Kaum zu glauben!

Es war auf jeden Fall ein sehr schönes Jahr. Ich konnte viel lernen, habe viele liebe Menschen kennengelernt, habe viel erlebt und freue mich, dass ich von Gott mit diesem Jahr hier beschenkt wurde.

Auch in der letzten Woche sind noch so einige Sachen zu erledigen. Es wird nicht langweilig! Ich bin gespannt, was sie bringt. Außerdem werde ich jetzt meine Pappkartons wieder herausholen und die Kisten für den Umzug packen. Bin schon sehr gespannt darauf.

Ich bin auch schon das ein oder andere Mal gefragt worden, ob ich diesen Blog hier weiter schreiben werde. Und ich kann euch sagen: Ja! Ich weiß nicht, wie regelmäßig, aber wenn ihr wissen wollt, wie es mir in Chrischona so ergeht und wo ich nach Chrischona lande, dann schaut gern weiterhin hier rein. Ich werde ab und zu erzählen wie´s so läuft.

Liebe Grüße Miri

Montagsausflug…

Gestern war ja Montag. Da haben wir uns aufgemacht und einen WG-Ausflug unternommen. Unser Ziel war die Ostsee. Wir wollten nach Warnemünde. Uns wurde gesagt, dass wir unbedingt mal nach Warnemünde müssten, solange wir noch hier wohnen. Doch bevor wir dort ankommen konnten mussten wir noch ein paar Dinge in Rostock erledigen. Als wir in Warnemünde ankamen aßen wir zunächst etwas in einem kleinen gmütlichen Bistro. Wir hatten echt Hunger, aber die Portionen dort waren so gross, dass nicht mal ein Eis hinterherpasste.

Sehr satt und glücklich machten wir uns auf zum Strand unser eigentliches Tagesziel! Es war herrlich! Wind und Wellen, Sonne und kaltes Meereswasser, Schiffe – kleine und große. Wir genossen es sehr, rannten in die Wellen, schauten den Möwen zu und liessen uns den Sand über die Füße rieseln.

Ich liebe solche Tage, an denen man einfach das Vorrecht hat Gottes Schöpfung zu bestaunen. Ich entdecke tausend Einzelheiten und bin von Gottes Kreativität überwältigt. Wie das alles zusammenpasst und wie vielfältig die Welt ist.

Im Sommer werde ich ja Urlaub in Schweden machen. Für die Überfahrt habe ich einen Fährenplatz gebucht. Gestern konnte ich einige dieser Fähren beobachten und da stieg meine Vorfreude auf den Urlaub natürlich enorm.

Lg Miri

Erdbeeren

Der Juni ist ja bekanntlich der Monat der Erdbeeren! Das muss ja irgendwie auch in meinem Leben zur Geltung kommen und so beschloss ich heute, Monatag (mein Schontag), mit dem Fahrrad aufs Erdbeerfeld zu fahren. Gesagt, getan! Ein riesiges Feld mit Erdbeeren. Dortje kam mit und so haben wir neun Kilo geflückt, nach Hause transportiert und dann das Verarbeiten angefangen. So einige sind im Gefrier gelandet, für spätere Zeiten, andere gleich in dem Mund, einige werden auf dem Kuchen zur Schau gestellt, und hoffentlich auch dann gegessen und der größte Teil wird morgen zu Marmelade gekocht. Ich merke, wie mir so praktische Arbeit immer wieder unglaublich Freude macht und mich bereichert.

Ich wünsch euch allen eine schöne Erdbeerjunizeit und geniesst es!

Liebe Grüße Miri

Beten

In Surinam haben sich die Christen, weil ihre Hütten nur aus einem Raum bestehen, einen Gebetsplatz im Wald gesucht, wohin sie täglich gingen, um dort in der Stille allein mit Gott zu reden.

Die Gebetswege waren mit der Zeit wie ausgetretene kleine Pfade.

Eines Tages sagte ein Eingeborener zu seinem Nachbarn ganz liebevoll: “Du, auf deinem Gebetsweg wächst langsam das Gras!”

Gebet ist reden mit Gott. Der Gott der Bibel möchte nicht vereehrt werden, wie eine Buddha-Statue. Er möchte Beziehung. Beziehung bedeutet immer Kommunikation. Reden, Hören, Wahrnehmen, sich auseinandersetzen, Fragen stellen, Antworten bekommen und vieles mehr.

Wenn wir in einer Beziehung nicht miteinander reden, dann erfahren wir nichts voneinander. Wir lernen uns nicht kennen und eine vertraute Beziehung kann wieder fremd werden. Wenn wir miteinander reden, dann lernen wir den anderen kennen, wir merken, was er wahrnimmt, wie er fühlt und was ihn beschäftigt.

Aber auch Zuhören gehört in eine Beziehung. Wenn immer beide reden, dann kommt das gesprochene nicht an.

Mit Gott ist das genauso. Er freut sich, wenn wir ihm erzählen, was wir erleben, welche Gedanken uns im Kopf schwirren und was uns beschäftigt. Doch es ist auch wichtig, dass wir Gott zuhören, denn so bekommen wir mit, was er denkt, wir lernen ihn besser kennen und die eine oder andere Frage wird beantwortet. In einer Freundschaft sagt man sich auch, was man toll aneinander findet. Auch das soll Platz haben zwischen uns und Gott. Sagen wir ihm doch mal, was wir besonders schön an ihm finden und wo er uns begeistert.

Auch Gott möchte uns immer wieder zeigen, was er toll an uns persönlich findet und wie sehr er uns lieb.

Ist dein Gebetsweg frei?”

In dieser Zeit stieg Jesus auf einen Berg,

um zu beten.

Er betete die ganze Nacht.

Die Bibel bei Lukas 6, Vers 12

PK

so nennt sich hier das Treffen, an dem alle Prediger des Verbandes teilnehmen. Gestern war wieder eine Predigerklausur und ich war auch dort. Wir trafen uns in Ludwigslust. Das ist etwa 30min mit dem Auto weg.

Ich finds immer wieder schön einfach Einblick zu bekommen. Einblick in Organisation, in andere Gemeinden, in Freuden und in vieles mehr.

Ich hab es sehr genossen einfach Menschen treffen zu können, die eine ähnliche Arbeit machen wie ich und die wahrscheinlich hie und da ähnliche Fragen haben. Manche sind schon älter und haben schon einiges erlebt, davon darf man dann profitieren.

Sicher ist so eine PK nicht nur einfach. Ich war also echt müde, als ich wieder nach Hause kam. Immerhin war ich von halb 9 bis 19 unterwegs.

Das soll mal für heute reichen als kleiner Einblick in mein Praktikum.

Lg Miri

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